Das Volk hat sich am vergangenen Wochenende für Tempo 50 ausgesprochen.
Am Sonntag, 30. November, standen neben den eidgenössischen Abstimmungen zahlreiche Vorlagen in der ganzen Schweiz zur Abstimmung.
Im bevölkerungsreichsten Kanton war dies insbesondere bei der «Mobilitätsinitiative» der Fall, die verlangte, den Städten das Recht zu entziehen, auf Hauptachsen Tempo 30 einzuführen.
Der Text wurde deutlich angenommen. Knapp 57% der Stimmenden haben die Initiative nämlich unterstützt. Den Städten Zürich und Winterthur wird somit das Recht entzogen, die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Hauptachsen auf 30 km/h zu senken. Die Initiative war lanciert worden, nachdem die Exekutiven der beiden Städte ihren Willen angekündigt hatten, Tempo 30 auf ihren jeweiligen Strassennetzen zu verallgemeinern.
Die Initiative, die Mühe hatte, den Kantonsrat zu überzeugen, hatte beim Volk nicht das gleiche Problem. Dieses klare Resultat könnte sogar Auswirkungen ausserhalb des Kantons Zürich haben, insbesondere in Genf oder Lausanne... und vielleicht in Freiburg!