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Eric Collomb, Président de section
©Photo: TCS Fribourg

25 März 2021

Trotz der Pandemie ein Maximum an Aktivitäten

2020 stand das Leben unserer Sektion wie jenes der gesamten Schweiz unter dem Zeichen der Covid-19-Krise.

Unser Mobilitätszentrum in Granges-Paccot musste seine Türen während fast zwei Monaten schliessen. Wir konnten keine Kurse mehr anbieten und keine technischen Kontrollen mehr durchführen, unsere Schalter blieben geschlossen. Während dieser Zeit waren unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jedoch nicht untätig und haben unsere Leistungen auf Distanz erbracht. Unter Einhaltung der entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen konnte das Mobilitätszentrum darauf wieder öffnen.

Die Pandemie hatte auch starke Auswirkungen auf unsere Veranstaltungen. Die Generalversammlung wurde erst verschoben und musste schliesslich unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Alle Aktivitäten der Senioren des TCS mussten abgesagt werden. Unser traditioneller Familientag im Europapark wurde verschoben und natürlich konnten wir auch unsere Sommeraktionen mit Gratis-Festivaltickets für unsere Mitglieder nicht wie 2019 anbieten. Auch für die geplanten Familienausflüge ins Verkehrsmuseum und ins Technorama mussten neue Daten gefunden werden.

Verkehrssicherheit

Wir haben unsere Partnerschaft mit der Kantonspolizei im Rahmen der Kampagne "Juste Juste" weitergeführt, die das Verhalten im Strassenverkehr thematisiert. Im Rahmen der Aktivitäten in Bezug auf die Verkehrssicherheit an Schulen arbeiten wir ebenfalls eng mit der Polizei zusammen. Ferner haben wir gemeinsam mit dem TCS Juniors Romandie einen Wettbewerb für 12- bis 18-jährige Jugendliche organisiert. Diese mussten einen Film im Zusammenhang mit der Verkehrssicherheit realisieren.

Kontrolle und Kurse

Die technischen Fahrzeugkontrollen konnten stattfinden, sobald das Zentrum im Juni wieder offen war. Seit dem 1. Januar 2020 können wir unseren Mitgliedern mit dem Verkauf ihrer Gebrauchtwagen einen neuen Service anbieten, der auf viel Interesse stösst. Einige der Ausbildungsangebote konnten aufrechterhalten werden.

Kurs "Autofahren heute"

In diesem Kurs werden die Fahrkenntnisse aufgefrischt. Er findet sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch statt und kann seit 2019 in Freiburg und Bulle absolviert werden. Einige Termine mussten 2020 aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Im Rahmen der sieben Kurse, die 2020 dennoch durchgeführt werden konnten, haben wir alles darangesetzt, dass die Teilnehmenden die Kurse in völliger Sicherheit besuchen konnten.

E-Bike-Kurs

Die im Frühling 2020 geplanten Kurse wurden abgesagt. Die Kurse im September konnten jedoch stattfinden. Die Teilnehmenden haben dabei mehr über die Funktionsweise eines E-Bikes gelernt, einige wichtige Aspekte der Verkehrssicherheit vertieft und anschliessend das Gelernte im Strassenverkehr der Stadt in die Praxis umgesetzt.

Jugendfahrlager

Die Sektion organisiert seit vielen Jahren jedes Jahr zwei einwöchige Jugendfahrlager in Charmey. Das Sommerlager musste aufgrund von Covid-19 abgesagt werden, während dasjenige im Oktober gerade noch stattfinden konnte. 16 Jugendliche und 2 Erwachsene haben am Herbstlager teilgenommen. Die Lehrperson haben den Unterricht äusserst motiviert und engagiert gestaltet und die Teilnehmenden in Theorie, Erste Hilfe und ein wenig Mechanik sowie in die Fahrpraxis eingeführt.

Mobilitätspolitik

Eric Collomb, Präsident der Sektion, ist Vizepräsident der Projektoberleitung des neuen Mobilitätsgesetzes. Er wird zudem Einsitz in die parlamentarische Kommission nehmen, um das neue Gesetz über die Besteuerung der Motorfahrzeuge zu prüfen. Im Laufe des Jahres 2020 konnte er damit zwei wichtige Verkehrsdossiers in unserem Kanton vorantreiben. Eric Collomb hat sich zudem gegen mehrere Massnahmen ausgesprochen, die sich gegen den motorisierten Individualverkehr richten, beispielsweise die allgemeine Einführung von Tempo 30 in der Stadt Freiburg. Er erinnerte daran, dass unsere Sektion der Ansicht ist, dass die Komplementarität der Verkehrsmittel der Schlüssel für die Zukunft darstellt. "Freiburg ist ein ländlich geprägter Kanton und ein Grossteil der Menschen ist gezwungen, ein Motorfahrzeug zu besitzen. Sobald es das Bus- und Zugangebot jedem erlauben, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit, zum Arzt oder einfach nur zum Einkaufen zu fahren, können wir alle unsere Autos verkaufen … Aber im Moment sind wir noch nicht so weit. Wir werden deshalb weiterhin entschieden für eine Politik eintreten, die den Herausforderungen unserer Zeit, aber auch den Bedürfnissen der Einwohnerinnen und Einwohner unseres Kantons angepasst sind", schrieb er in einem seiner Leitartikel.

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