Die Freiburger Sektion des TCS hat an ihrer 98. Generalversammlung am 7. Mai im Espace Gruyère in Bulle offiziell ihr Jubiläumsjahr eröffnet.
Der 1926 gegründete grösste Verein des Kantons erfreut sich bester Gesundheit. Er zählt fast 62’000 Mitglieder, weist einen Überschuss in der Bilanz und eine immer grössere Diversifizierung seiner Aktivitäten auf.
In seinem Präsidialbericht erinnerte Éric Collomb an die wichtigsten Aufgaben des TCS: Assistance, Sicherheit, Prävention und Begleitung der Mobilität in all ihren Formen. "Die Mobilität funktioniert nur, wenn sie komplementär ausgerichtet ist", betonte er, indem er unterstrich, dass der TCS sowohl Auto- als auch Velofahrende, Fussgängerinnen und Fussgänger und Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Verkehrs vertritt. Der Präsident wies zudem auf die breite Palette der vom Club erbrachten Leistungen hin: rund 368’000 Pannenhilfen jedes Jahr in der Schweiz, über 45’000 Rettungseinsätze mit TCS Ambulance Services sowie immer mehr Leistungen für Velos und für die Unterstützung zu Hause mit TCS Home.
An der Generalversammlung wurden zudem die zahlreichen Aktivitäten für Mitglieder präsentiert. Elena Ramos, die Generalsekretärin der Sektion, sprach über die von den Seniorinnen und Senioren des TCS Freiburg organisierten Ausflüge, die Zusammenarbeit mit Fribourg Rando sowie über die Juniorenkurse für Jugendliche im Alter von 16 bis 25 Jahren. Diese wurden ursprünglich als Lager durchgeführt und fanden seit 1991 mehrheitlich in Charmey statt. Heute werden die Kurse im Mobilitätszentrum in Granges-Paccot durchgeführt und ermöglichen es den Teilnehmenden, sich dank Theorie-, Fahr- und Sensibilisierungskursen auf ihre Fahrausweisprüfung vorzubereiten. Anschliessend legte die Kassiererin Florence Richoz eine solide Jahresrechung 2025 vor. Die Mitglieder genehmigten diese einstimmig, ebenso wie die Bestätigung der Treuhandgesellschaft PKF als Revisionsstelle. Die Generalversammlung bestätigte zudem den Jahresbeitrag, der unverändert bei 98 Franken bleibt.
Der frisch gewählte Gemeinderat von Bulle, Patrick Vallélian, eröffnete die offiziellen Ansprachen. Der Präsident des Grossen Rats, Bruno Marmier, würdigte humorvoll die Rolle des TCS in der demokratischen Debatte um Infrastruktur und multimodale Mobilität. Staatsrat Didier Castella hob seinerseits die Qualität der Zusammenarbeit zwischen dem TCS und dem Kanton hervor.
Das Jahr 2026 wird für die Freiburger Sektion ganz besonders sein, denn sie feierte am 23. Mai im Rahmen eines grossen Volksfestes im Forum Fribourg offiziell ihr 100-jähriges Bestehen. Über 1200 Mitglieder nahmen an einem festlichen Abend teil, der ganz im Zeichen der Geselligkeit und der Verbundenheit stand.
Die Generalversammlung endete mit einer Präsentation von TCS Ambulance durch deren Geschäftsführer Philippe Klaus. Die spektakuläre Entwicklung dieser neuen Aktivität verdeutlicht den Willen des TCS, sich immer wieder neu zu erfinden und dabei seinen Grundwerten treu zu bleiben: der Bevölkerung im Alltag beizustehen, sie zu schützen und zu begleiten.
Der Komitee setzt seine Arbeit fort
Der Sektionsvorstand wurde von der Versammlung in seiner Gesamtheit für eine Amtszeit von drei Jahren wiedergewählt: Er setzt sich weiterhin aus Eric Collomb (Präsident), Raphaël Bourquin (Vizepräsident), Christophe Sansonnens, Micheline Sciboz, Bernhard Schaaf, Florence Richoz, Bernard Tinguely und Jerôme Magnin zusammen.