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28 Februar 2026

1926: Die Gründung

1926 kommt die Idee einer Freiburger Sektion auf.

Der TCS wird im Jahr 1896 in Genf gegründet. 1926 kommt die Idee einer Freiburger Sektion auf. Im Juni führen Lucien Guénat, Édouard Savary und Raymond Marquart erste Gespräche. An der ersten Sitzung zur Lancierung der Sektion nehmen 12 Personen teil. Unter ihnen befindet sich ein Arzt, ein Anwalt, ein Buchhalter, ein Metzger, ein Chefmechaniker, ein Geschäftsführer und ein Vertreter. "Angesichts dieser Berufe lässt alles darauf schliessen, dass sie vor allem ein Fahrzeug für die Ausübung ihres Berufs benötigten", ist in der Festschrift zum 50. Jubiläum zu lesen.

Die drei Gründer bitten Dr. Louis Comte, sich für das Amt des ersten Präsidenten zur Verfügung zu stellen. Am 24. Oktober genehmigt die Gründungsversammlung die Statuten, bestätigt den Vorstand und bezeichnet die Delegierten der Bezirke sowie die Rechnungsprüfer. Louis Comte hatte angekündigt, dass er nur zwei Jahre bleiben würde. Im Jahr 1929 tritt Oberst Albert Marro seine Nachfolge an. Er hat den Vorsitz bis zu seinem plötzlichen Tod im Jahr 1945 inne. Im Januar 1946 übernimmt der Ingenieur Louis Piller das Amt. Die Gründer bleiben weiterhin aktiv. Zum Zeitpunkt des 25-jährigen Jubiläums ist Lucien Guénat Vizepräsident und Édouard Savary Sekretär.

Am Hauptsitz in Genf interessiert man sich sofort für die Gründung der neuen Sektion. Im Januar 1927 eröffnet der TCS deshalb "ein Büro in der Filiale Saint-Pierre der Staatsbank von Freiburg unter der Leitung von André Dorthe, der diesen Posten anschliessend über 30 Jahre innehaben sollte". Nun beginnt die Grundlagenarbeit. "Die Mitgliederzahl der Sektion wächst langsam, aber stetig […] Die finanziellen Mittel sind bescheiden. Jede Ausgabe muss abgewogen und geprüft werden. Der Vizepräsident achtet besonders darauf, denn es ist ihm ein Anliegen, die Sektion so schnell wie möglich finanziell abzusichern", heisst es in der 25-Jahr-Schrift.

Der TCS Freiburg pflegt sein Netzwerk. Die Delegierten der Bezirke sind angesehene Persönlichkeiten. Am 16. Januar 1937 "hat die Sektion die Ehre, gleichzeitig die Ernennung von zwei ihrer Delegierten in den Staatsrat […] zu verzeichnen: Aloys Baeriswyl, Delegierter des Sensebezirks und Richard Corboz, Delegierter des Glanebezirks." Zum Abschluss seines Berichts hält der Präsident Louis Piller 1951 fest: "Es ist mir eine Freude, […] unseren Kantons- und Gemeindebehörden, dem Tiefbauamt, der Polizei, der Baudirektion, der Gendarmerie, dem Strassenverkehrsamt für den ausgezeichneten Empfang, den sie uns stets bereitet haben, sowie für ihre Bemühungen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten unseren Anliegen nachzukommen, zu danken."

Der Vorstand der Sektion 1951: Von links nach rechts: 1. Reihe: André Dorthe, Lucien Guénat, Louis Piller, Édouard Savary, Léon Cacciami. 2. Reihe: Georges Menoud, Ernest de Buman, Édouard Collomb, Pierre Reynaud, Arthur Maradan, Jean Genoud, Otto Rytz.

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